Hotel Andres Hofer - Hochzeiten feiern

Lernort Natur

Schülerhort Ellmau zu Besuch im Hotel Andreas Hofer

Am 25.10.2016 durfte die Gastgeberin Sabine Gwirl die Kinder und Betreuer vom Schülerhort Ellmau im Hotel Andreas Hofer begrüßen. Sabine erklärte in einem interessanten Vortrag Wissenswertes und Spannendes über Wild, Wald und Jagd. Die Kinder sowie ihre Betreuer waren gleichermaßen begeistert und bedankten sich in Form von einer selbstgebastelten Grußkarte.

Auch Sabine möchte sich herzlich für diesen netten Vormittag und die schöne Karte bedanken.

Auf der Pirsch mit einer Jägerin

Das Gewehr ist eigentlich Nebensache: Bei Jägerin Sabine Gwirl aus Kufstein lernen Kinder und andere Interessierte am Fuß des Kaisergebirges vieles über Wild, Wald und Waidmannsglück.

"Ist es nicht herrlich hier?, strahlt Sabine Gwirl - und lässt ihren Blick schweifen. Hier auf 1200 Meter Seehöhe am Brenntenjoch , nahe der Bergstation des restaurierten Kaiserlifts, breitet sich ein grüner Kessel aus, der von den Kaisergebirgs-Gipfeln umrahmt wird. Ein Paradies für Flora und Fauna, ein Paradies für die passionierte Kufsteiner Jägerin, Falknerin und Wirtin (Hotel Andreas Hofer). Mit Papa auf dem Hochsitz begann die Leidenschaft, heute gibt Sabine ihr Wissen an Volksschüler und bei Führungen für den TVB Kufsteinerland weiter. 

"Kinder gehen nicht mehr in den Wald"

"Kinder gehen nicht mehr in den Wald. Sie kennen zwar die Tiere in Afrika, aber unsere heimischen nicht mehr", sagt Sabine. Es mag zwar zum Schmunzeln sein, wenn ein Murmeltier für einen Hamster gehalten wird und eine Gämse für eine Ziege - doch dahinter steckt die Entfremdung von der Natur. Dagegen kämpft Sabine mit ansteckender Begeisterung an. Seit 13 Jahren macht sie Öffentlichkeitsarbeit für den Tiroler Jägerverband, rund 40 Volksschulklassen pro Jahr lassen sich von ihr in den Bann ziehen.

Warum braucht es Jäger mit Gewehr?

Weil Wildtiere "live" zu erleben eher die Ausnahme ist, bringt Sabine Abwurfstangen und ihre Präparate mit, die bei den Kindern der Hit sind. Bei der häufigsten Frage - warum braucht es Jäger und warum müssen sie auch schießen? - schwingt immer ein Vorwurf mit. Sabine erklärt dann geduldig, dass Rehe, Rotwild & Co, keine natürlichen Feinde mehr haben, seit Bär, Luchs und Wolf verschwunden sind. "Zugleich wird der Lebensraum kleiner, es gäbe also eine Überpopulation. Daher werden gesetzliche Abschusspläne festgelegt." Und im Winter gefüttert werden muss das Wild, weil es längst nicht mehr in Tallagen flüchten kann, wo alles verbaut ist. "Stattdessen lenken wir das Wild mit der Fütterung in ruhigere Zonen.", erklärt Sabine.

Freizeit-Mensch dringt in alle Winkel vor

Die Jägerin (auch Aufsichtsjägerin!) weiß um die zunehmenden Störungen des Wildes - mit Pilzsammlern, Wanderern und Tourengehern in unwegsamen Gräben. "Da erinnere ich solche Leute schon einmal, dass der Mensch es ist, der in den Lebensraum der Tiere eindringt und es ein rücksichtsvolles Miteinander braucht. Denn nicht jeder weiß, dass das ständig aufgescheuchte Wild im Winter seinen Stoffwechsel erhöht, damit mehr Nahrung nötig hat und vermehrt den wertvollen (Schutz-)Wald verbeißt.

TVB Kufsteinerland bietet Themenführungen

Der TVB Kufsteinerland bietet Themenführungen an. Neben der Jagd geht es dabei um Themen wie essbare Kräuter, flatternde und summende Insekten, die Erdgeschichte des Kaisergebirges oder giftige Pflanzen. Großteils wird zum Aufstieg der Kaiserlift genutzt. Infos unter +43 5372 622 07, per Mail info@kufstein.com oder unter www.kufstein.com/naturerlebnis-kaisergebirge.html .

(Quelle: Tiroler Kronen Zeitung 20.07.2016)

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